„Dry Days“ und „Dark Nights“ gewannen große Preise beim 33. Ankara Cinema Festival

0 675

Das 33. Ankara Cinema Festival, organisiert von der World Audience Connection Research Foundation, endete am Vortag mit der Abschluss- und Preisverleihung, die nach den Kinovorführungen unter großem Interesse im CerModern stattfand. Der Most Appropriate Film Award im Nationalen Spielfilmwettbewerb ging an Emin Alpers „Arid Days“. Der Most Appropriate Director Award ging an Özcan Alper für seinen Film „Dark Night“.

Schwierig für die Delegation war das Rennen, bei dem die Kinos, die mit Preisen der vorangegangenen Festivals zurückkehrten, das ganze Jahr über in ein Zentrum kamen. Während Pelin Esmer, der Leiter der Delegation, erwähnte, dass sie Schwierigkeiten hatten, eine Entscheidung zu treffen, wurden Preise in zwei ungewöhnlicheren Kategorien verliehen. Der Sonderpreis des Komitees, der vor dem Best Cinematography Award ausgeschrieben wurde, ging an Özcan Alper mit dem Film „Dark Night“. Selahattin Paşalı gewann den Preis mit „Arid Days“ in der Kategorie Bester Schauspieler, der voraussichtlich umstritten sein wird. Während diese Kategorie um den Honorable Mention Award erweitert wurde, ging der Preis an Ahmet Rıfat Şungar und Barış Gönenen für den Film „Çilingir Table“. Berkay Ateş, dessen Rolle im Film „Dark Night“ geschätzt wurde, kehrte ohne Belohnung aus Ankara nach Antalya zurück.

GRUSS AN CIGDEM MATER

Auch im Programm von Ünsal Ünlü prägten die Reden der Preisträger den Abend. Emin Alper nahm ihre Auszeichnung entgegen, indem sie Çiğdem Mater, den Koproduzenten ihres Kinos, der wegen des Reisewiderstands-Falls inhaftiert war, begrüßte und sagte: „Es gibt keinen Grund, zu viel zu reden, wir reden mit unseren Filmen. Und trotz aller Schwierigkeiten und Hindernisse werden wir mit unseren Filmen weiter reden.“

„KUNST IST POLITISCH“

Özcan Alper hingegen konstatierte, dass sie schwierige Tage durchmachen und sagte: „Kino und Kunst sind politisch. Ich halte es für absurd, darüber zu diskutieren. Da ich alle Kinos gesehen habe und kenne, möchte ich sagen: Wir stehen mit unseren Filmen nicht immer auf der Seite der Mächtigen, der Herrschenden, der Mehrheit, sondern der Unterdrückten, der Stimmlosen und der Anderen. Wir sind hier. Wir werden weiterhin Filme machen“, sagte er.

Betonung der Rolle der Frau

Ece Yüksel, die in diesem Jahr nach Istanbul und Adana mit einer Auszeichnung aus Ankara zurückkehrte, betonte in ihrer Laudatio, dass bearbeitbare und zu bearbeitende Frauenrollen zunehmen sollten. Ahmet Rıfat Şungar, der den Preis nach Istanbul und Adana zum dritten Mal mit Barış Gönenen gewann, sagte: „Wenn ich die Aufregung meiner Kollegen sehe, helfen sie mir, meine Aufregung nicht zu verlieren. Ich möchte den Preis denen widmen, die sich bemühen, in dieser Region, in der toxische Männlichkeit so dominant ist, sie selbst zu sein.“

„SIE KÖNNEN MEIN DIPLOM NICHT ANNULLIEREN“

Özcan Vardar teilte sich den Preis für den besten Schnitt mit Eytan İpeker und schickte Grüße an den Produzenten Çiğdem Mater, der im Fall Seyahat verhaftet wurde, an den Redakteur Erhan Örs, der seit fünf Monaten im Gefängnis sitzt, und an den Boğaziçi-Widerstand. Vardar sagte: „Vor ungefähr einem Monat hielt ich eine ähnliche Rede beim Antalya Golden Orange Cinema Festival und widmete meinen Preis meinen Freunden, die sich dem Mobbing am Bosporus widersetzten. Dann verboten sie jeden Studienversuch. Meine Alumni-Karte wurde gesperrt, aber ich widme diese Auszeichnung meinen Freunden, die sie dort nicht angenommen und nicht aufgegeben haben. Schließlich werden sie mein Diplom wahrscheinlich nicht annullieren können“, sagte er.

(Der Preis für den besten Dokumentarfilm wurde dem Kino „Crossroads“ von Yazgulu Aldogan, dem Autor unserer Zeitung und dem Leiter des Kulturdienstes, überreicht.)

HIER SIND ALLE AUSZEICHNUNGEN

Beste Kamera: Dry Days – Emin Alper, Sonderpreis des Komitees: Özcan Alper – Dunkle Nacht, Mahmut Tali Öngören Beste Kamera: Ela ile Hilmi und Ali – Ziya Demirel, Beste Regie: Özcan Alper, Onat Kutlar Preis für Bestes Drehbuch: Emin Alper, Best Schauspielerin: Ece Yüksel – Ela ile Hilmi and Ali, Bester Schauspieler: Selahattin Paşalı – Dry Days, Lobende Erwähnung: Ahmet Rıfat Şungar, Barış Gönenen – Çilingir Sofrası, Beste Nebendarstellerin: Selin Yeninci – Dry Days, Bester Nebendarsteller: Fazilet Şenocak – Dry Days, Smoothest Art Director: Mariia Denysenko, Andrii Hrechyshkin und Vitaliy Sudarkov – Klondike, Best Image Director: Sviatoslav Bulakovskyi – Klondike, Smoothest Editing: Özcan Vardar, Eytan İpeker – Dry Days, Beste Originalmusik: Zviad Mgbery – Klondike, SİYAD Bester Kinopreis: Dunkle Nacht.

Bester Dokumentarfilm: Crossroads – Mahmut Fazıl Coşkun.

Der am besten geeignete Kurzfilm: Das Schaf – Benhür Bolhava.

National Long Project Development Foundation: As You Remember Everything / Regie-Drehbuchautor: Barış Fert, Produzent: İpek Erden.

VEKAM-Sonderbelohnung: Kadir Uluç – Hirten von Gordion.

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.