Verteidigungs- und Außenminister der EU-Staaten treffen sich für die Ukraine

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Die Verteidigungs- und Außenminister der Länder der Europäischen Union (EU) kommen zu einem separaten Treffen, um über die Verstärkung der von Russland angegriffenen Ukraine und die möglichen Schritte der EU gegen Russland zu beraten.

Die Vorsitzenden der EU-Periode, die EU-Verteidigungsminister trafen sich zu einem informellen Treffen in Prag, der Hauptstadt Tschechiens.

Auf der Tagesordnung des Treffens steht die militärische Verstärkung der Ukraine gegen Russland. Auch der ukrainische Verteidigungsminister Oleksii Reznikov nimmt am Treffen der EU-Minister teil.

Der Hohe Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell, sagte Reportern vor dem Treffen, dass die Situation vor Ort „schade“Er betonte, dass die EU weiterhin auf die Ukraine setzen sollte.

Bei dem Treffen wird auch die geplante EU-Ausbildungsmission zur Ausbildung ukrainischer Soldaten besprochen. Da es sich um ein informelles Treffen handelte, wird heute keine Entscheidung zu diesem Thema erwartet. Die EU-Administration hofft jedoch, später eine politische Entscheidung der Mitgliedsstaaten zu erhalten, offizielle Schritte einzuleiten.

VISA-MÖGLICHKEIT FÜR RUSSISCH IST AUSGESETZT

Neben den Verteidigungsministern treffen sich heute auch die Außenminister der EU-Staaten in Prag.

Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte des informellen Treffens wird voraussichtlich der Vorschlag für ein Visumverbot für russische Staatsbürger sein.

Vor allem die baltischen Nachbarstaaten Russlands und einige osteuropäische Länder wollen ein Visumsverbot für russische Staatsbürger. Länder wie Griechenland, Frankreich und Deutschland lehnen das Verbot jedoch mit dem Argument ab, dass es falsch wäre, alle russischen Bürger massenhaft zu bestrafen.

Bei dem Treffen, das heute und morgen fortgesetzt wird, wird jedoch erwartet, dass eine inoffizielle politische Entscheidung getroffen wird, das in der Vergangenheit zwischen der EU und Russland unterzeichnete Abkommen über Visaerleichterungen auszusetzen.

Mit dieser Entscheidung wird es für russische Bürger schwierig, Visa aus EU-Ländern zu erhalten. Für russische Visumanträge werden mehr Dokumente benötigt, Visumverfahren werden länger dauern und die Preise für Visumanträge werden steigen.

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