In Deutschland steigt die Jahresinflation wieder an

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Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat seine August-Frühdaten zum Preisanstieg veröffentlicht. Dementsprechend stieg die jährliche Inflation, die im Juli 7,5 Prozent betrug, zwei Monate später im August erneut auf 7,9 Prozent und erreichte damit wieder den höchsten Wert seit dem Winter 1973/74, als die erste Ölkrise stattfand. Im Mai 2022 wurde die Inflationsrate im Land wieder mit 7,9 Prozent verzeichnet.

Bemerkenswert war, dass die Inflationsrate im Land wieder auf 7,9 Prozent gestiegen ist, trotz der Einführung einer Monatskarte für 9 Euro im ÖPNV und Steuersenkungen beim Sprit. Beide Apps laufen nächsten Monat aus. Die Inflationserwartung war, dass sie im August auf 7,8 Prozent steigen würde.

UM 0,3 PROZENT AUF MONATLICHER BASIS ERHÖHT

In der Stellungnahme von Destatis hieß es, die hohe Inflation sei durch die steigenden Strompreise verursacht worden und sagte: „Insbesondere die Strompreise sind seit Beginn des Russland-Ukraine-Krieges deutlich gestiegen und haben einen wertvollen Einfluss auf die hohe Inflation gehabt Bewertung.“

Bemerkenswert ist, dass die Energiepreise jährlich um 35,6 Prozent gestiegen sind, während der jährliche Anstieg der Lebensmittelpreise mit einem Anstieg von 16,6 Prozent weit über dem Durchschnitt lag. Die Dienstleistungen stiegen um 2,2 Prozent. Der EU-konforme CPI stieg im August ebenfalls um 0,4 Prozent auf Monatsbasis und 8,8 Prozent auf Jahresbasis.

ENERGIEKOSTEN FÜLLEN INFLATION

Auch die Deutsche Bundesbank berichtete am 22. August, dass die Möglichkeit einer Rezession der deutschen Wirtschaft allmählich zunehme und die Inflation im Herbst 10 Prozent erreichen könnte. Inmitten der Energiekrise, die eskalierte, als Russland seine Erdgasversorgung drosselte, überstieg der Preis eines Stromvertrags für die Lieferung im nächsten Jahr in Deutschland erstmals 1000 Euro. Der Anstieg der Stromkosten im Land heizt zwar die Inflation an, erhöht aber auch den Druck auf Haushalte und Unternehmen.

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