In Ankara inhaftierte Lehrer freigelassen

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Die Polizei erteilte Privatlehrern, die aus der ganzen Türkei nach Ankara kamen und am Mittag vor dem Ministerium für Nationale Bildung (MEB) eine Presseerklärung abgeben wollten, keine Erlaubnis.

Die Polizei, die die Lehrer mit Tränengas angriff, nahm 9 Personen fest. Später stellte sich heraus, dass unter den Inhaftierten 7 Lehrer und 2 Anwälte waren. Während die beiden Anwälte zum Thema Rede in kurzer Zeit freigelassen wurden, wurden 7 inhaftierte Lehrer gegen 18.00 Uhr abends freigelassen.

MIT KILIÇDAROĞLU’S TWEET KONTAKTIERT

Kurz bevor bekannt wurde, dass die Lehrer freigelassen wurden, sorgte ein Tweet von CHP-Generalsekretär Kemal Kılıçdaroğlu für Aufsehen, in dem er das harte Eingreifen der Polizei kritisierte. Kılıçdaroğlu teilte um 17.57 Uhr die folgende Nachricht:

„Du hast die Lehrer vergast, ist das alles? Sie haben Gewalt gegen Lehrer angewendet, ist das alles? An die Lehrer … Die Person, die „nimm das“ gesagt hat, sollte auf mich warten. Diese Wirkung werden wir dem Lehrer nicht verzeihen!“

WAS IST PASSIERT?

Im ersten Jahr ihrer Gründung hat sich die Privatgewerkschaft der Lehrer heute in Ankara gegen Preissenkungen unter den Grundpreis, die Verhängung von Verträgen und lange Schichten versammelt. Lehrer aus verschiedenen Städten der Türkei kamen in das Zentrum des Bildungs- und Kulturzentrums TMMOB in Kızılay. Nach dem Treffen erteilte die Polizei den Lehrern keine Erlaubnis, eine Presseerklärung vor dem Ministerium für nationale Bildung abzugeben. Die Lehrer beschlossen daraufhin, vor dem Miner’s Monument in der Olgunlar Street eine Presseerklärung abzugeben. Doch die Polizei griff die Lehrer mit Pfefferspray ein. Insgesamt 9 Lehrer, darunter 2 Anwälte, wurden festgenommen.

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