Deutschlands Waffenverkäufe steigen mit dem Russland-Ukraine-Krieg

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Deutschlands Waffen- und Militärausrüstungsverkäufe erreichten im Zeitraum Januar-August (Stand: 24. August) dieses Jahres rund 5,1 Milliarden Euro mit Hilfe von Waffen an die Ukraine.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz hat die Bundesregierung im Zeitraum Januar bis August dieses Jahres den Verkauf von Waffen und Militärmaterial im Wert von rund 5,1 Milliarden Euro genehmigt. Damit wurde eine Steigerung von 76 Prozent (2,9 Milliarden Euro) gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 erreicht.

Demnach gehen drei Viertel der deutschen Rüstungs- und Ausrüstungsexporte in die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und der Nato. Australien, Japan, Neuseelandund Schweizgemacht wurde.

Berlin genehmigte den Verkauf von Waffen und Ausrüstung an Kiew im Wert von rund 686 Millionen Euro.

Deutschlands Exporte von Waffen und Wehrmaterial stellen einen Rekordwert auf und erreichten 2021 rund 9,04 Milliarden Euro, nach 5,8 Milliarden Euro im Jahr 2020.

Der Jahresdurchschnitt der Exporte des Landes in den letzten 5 Jahren betrug 6,85 Milliarden Euro.

Andererseits arbeitet das von den Grünen geführte Wirtschaftsministerium daran, das Waffenexportkontrollgesetz des Landes zu stärken und für mehr Transparenz zu sorgen.

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