Aus politischen Spannungen wurde erneut ein heißer Konflikt: Mindestens 32 Menschen kamen ums Leben

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Mindestens 32 Menschen verloren ihr Leben und 159 wurden verletzt bei den Zusammenstößen zwischen den Kräften, die Fethi Başağa unterstützten, der im Repräsentantenhaus von Tobruk zum Premierminister gewählt wurde und Tripolis betreten wollte, und den Kräften, die den National unterstützten Unity Government (UBH) unter Führung von Abdulhamid Dibeybe, der sie verhindern wollte.

ANRUF AUS DEM AUSLAND

In der Erklärung des türkischen Außenministeriums zu diesem Thema hieß es, dass die Zusammenstöße mit „großer Besorgnis“ verfolgt würden, und es hieß, dass „die Wahrung der mit großen Anstrengungen vor Ort geschaffenen Ruhe von entscheidender Bedeutung für die Türkei ist Zukunft Libyens“.

In der Erklärung, in der auch darum gebeten wurde, die Waffen zum Schweigen zu bringen, heißt es: „Die Türkei hält es für wesentlich für die dauerhafte Stabilität, den Wohlstand und die Sicherheit Libyens im Rahmen der Wünsche und Erwartungen des libyschen Volkes, dass faire, freie und landesweite Wahlen abgehalten werden so bald wie möglich“.

Seit 2019, als die Türkei auf Einladung der damals amtierenden Regierung der Nationalen Versöhnung Truppen entsandte und Haftars Truppen daran gehindert wurden, Tripolis zu erobern, hatte es in dem Gebiet keine nennenswerten bewaffneten Auseinandersetzungen mehr gegeben.

HALTUNG ÄNDERN

Als die Türkei 2019 Truppen nach Libyen entsandte, gab sie der Tripolis-Regierung ihre ganze Unterstützung und verfolgt in der aktuellen Situation eine stabile Politik inmitten der Parteien, mit dem sich ändernden politischen Bild im Land. Im Gegensatz zur Situation im Jahr 2019, als Haftars Streitkräfte nicht an den Zusammenstößen teilnahmen, lädt die Türkei, die sowohl mit Dibeybe als auch mit Başağa eng verwandt ist, die Parteien sofort zur Versöhnung ein. Die Parteien der Spannungen in Libyen, der Sprecher des Repräsentantenhauses, Akile Salih, und der Vorsitzende des Hohen Rates des libyschen Staates, Halid Meşri, besuchten diesen Monat nacheinander Ankara. Während beide Namen von Präsident Tayyip Erdoğan akzeptiert wurden, hatte die Türkei die Parteien in diesen Gesprächen zur „Versöhnung“ eingeladen.

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